Cable Street Beat -strictly antifascist- e.V. präsentiert:
La vela Puerca (Rock und SKA / Urugay)
Wiedersehen in Gütersloh. Im Jahr 2003 gaben LA VELA PUERCA aus Urugay ihr allererstes Deutschland Konzert im Werk II der Weberei in Gütersloh. Damals hieß der Club in der 2 Etage noch „Jugendbereich”. Jetzt genau 10 Jahre später am Samstag den 25.05.13 stehen sie dort wieder auf der Bühne. Damals wie heute wird das Konzert von der antifaschistischen Kulturinitiative “Cable Street Beat” veranstaltet. Das Konzert beginnt nach dem Champions League Finale. Das Spiel wird auf Großbildleinwand in der Weberei gezeigt. Also erst unten Fussball, dann oben Konzert.
Es gibt Karrieren da scheint jeder Schritt bis ins kleinste Detail geplant zu sein und dann gibt es wiederum Karrieren bei denen schon das Wort Karriere nicht so recht ins Bild passen will. LA VELA PUERCA aus Uruguay scheinen wohl eher zur letzterer Kategorie zu gehören. Ihre Biografie liest sich als wäre in den letzten 17 Jahren einfach passiert was passieren musste. So spielt bereits das erste Konzert der Band, welches am 24.12.1995 vor der Bar eines Freundes auf der Straße Montevideos stattfindet, eine so ungeheure Schlüsselfunktion, dass man glauben mag im Nachhinein hätte sich jemand die Geschichte schön geschrieben. Bereits der erste Mittschnitt des Konzertes wird in einer heimlichen Mission von Enano, an der Band vorbei, zu einem nationalen Fernsehsender geschickt, um sich bei einem Bandwettbewerb zu bewerben. Der Mitschnitt wird zum Sieger und LA VELA PUERCA mit einem Plattenvertrag gekürt, der die Band ohne Umwege zu ihrem Debütalbum bringt und welches in kürzester Zeit mit Gold prämiert wird. 2001 erscheint das zweite Album „De Bichos Y Flores“ mit dem die Band sich noch weiter nach oben spielt.
Nachdem sie mit 15.000 Besuchern eine weitere Superlative des uruguayischen Rocks aufstellen, in Buenos Aires eine 1.500 Kapazität ausverkaufen und in Deutschland beide CDs von der Universal veröffentlicht werden, eröffnet sich durch einen Zufall die nächste unverhoffte Möglichkeit: Eine komplette Tour durch Europa! 56 Konzerte, 7 Länder, 63 Tage. Das der Hauptteil dieser Tour sie durch deutsche Clubs führt, ist für die Band ein Rätsel. Denn wer soll hier denn die Musik verstehen, in einem Land in dem die spanischen Texte wie kauderwelsch wirken. Texte die sie zum Verständnis der Musik als unumgänglich sehen. Bereits bei dem ersten Konzert der Tour in Gütersloh werden sie eines besseren belehrt. Vom ersten Ton an tanzt und feiert das Publikum ausgelassen. Auf Bandseiten kann man die Verwunderung, aber auch die Erleichterung spüren. Im Folgejahr werden LA VELA PUERCA dann überraschenderweise von DIE ÄRZTE eingeladen, um elf Konzerte gemeinsam zu bestreiten. Vor allem durch die unglaublichen Resonanzen auf den Konzerten mit den DIE ÄRZTE vergrößert sich die Freundes schar von LA VELA PUERCA um ein vielfaches. “A Contraluz” heißt das dritte Album von LA VELA PUERCA, welches im Sommer 2005 in Europa veröffentlicht wird. LA VELA PUERCA präsentiert sich daraufhin als erste südamerikanische Band auf den Major Festivals Hurricane, Southside, Greenfield und Nova Rock Festival. Im darauffolgenden Jahr spielen LA VELA PUERCA erneut eine Tour in Europa. Wieder stehen neben unzähligen Clubkonzerten die zu 90% alle ausverkauft sind, auch eine Menge Festivals an: Taubertal, Open Flair, Gampel Open Air, Chiemsee Reggae Festival, Mini Rock, Umsonst & Draussen Lindau... auf dem Tourplan. Der Sommer 07 holt sie abermals auf das Hurricane, Southside und Greenfield Festival. Eine gute Gelegenheit einiges vom neuen Material des 4ten Albums “El Impulso” vorzustellen.
Der Andrang bei den Shows ist riesig, die Stimmung gleicht der eines südamerikanischen Fußballstadions, für Band und Fans ein beeindruckendes Erlebnis! Doch der Erfolg wächst nicht nur in Europa, auch in ihren Heimatgefilden sind LA VELA PUERCA ungebremst, Höhepunkte der Karriere sind auf jeden Fall die ersten eigenen Stadionshows der Band in Buenos Aires. Mit „Piel Y Hueso“ kommt nun das 5te reguläre Studioalbum. Zum ersten Mal veröffentlichen LA VELA PUERCA komplett über ihr eigenes Label Mi Semilla Records. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird das Album via Alive vertrieben.
Die Band ist in all den Jahren musikalisch gereift. Der leichtsinnige sommerliche Ska-Rock Sound hat sich gewandelt. Der Ska ist komplett dem Rock gewichen. Geblieben sind aber die unvergleichlichen Melodien, diese zuckersüße Melancholie und die große Ausstrahlung dieser Band. Und auch Hymmnen findet man noch. Das Doppelalbum ist voll von eingängigen Melodien. „... Y Así Vivir“, „El Borde“, „No Se Sabe Por Que“ „Polidoro“ und vor allem die erste Single „Se Le Va“ sind unverwechselbare Beispiele dafür, dass das LA VELA PUERCA mit diesen unverkennbaren Stimmen der beiden Sänger Enano und Cebolla, den markanten Bläsersätzen, der treibenden Rhytmussektion und den druckvollen Gitarren auch weiterhin zu beeindrucken weiß, auch ohne die poetischen und wunderschönen Texte zu verstehen.
Für die Fans hat sich in all den Jahren jedoch eine Konstante aufgetan: jede Show von LA VELA PUERCA ist ein Wiedersehen und eine Party mit 8 guten alten Freunden aus Uruguay zugleich, es wird getanzt, gelacht, gefeiert!
Karten gibt es im Vorverkauf in der Weberei und an allen bekannten VVK-Stellen über CTS. Nähere Infos zum Konzert auf www.cable-street beat.org. Einlass ist um 21.00 Uhr. Beginn nach dem Champions League Finale.
(Rock und SKA / Urugay)
Wiedersehen in Gütersloh. Im Jahr 2003 gaben LA VELA PUERCA aus Urugay ihr allererstes Deutschland Konzert im Werk II der Weberei in Gütersloh. Damals hieß der Club in der 2 Etage noch „Jugendbereich”. Jetzt genau 10 Jahre später am Samstag den 25.05.13 stehen sie dort wieder auf der Bühne. Damals wie heute wird das Konzert von der antifaschistischen Kulturinitiative “Cable Street Beat” veranstaltet. Das Konzert beginnt nach dem Champions League Finale. Das Spiel wird auf Großbildleinwand in der Weberei gezeigt. Also erst unten Fussball, dann oben Konzert.
Es gibt Karrieren da scheint jeder Schritt bis ins kleinste Detail geplant zu sein und dann gibt es wiederum Karrieren bei denen schon das Wort Karriere nicht so recht ins Bild passen will. LA VELA PUERCA aus Uruguay scheinen wohl eher zur letzterer Kategorie zu gehören. Ihre Biografie liest sich als wäre in den letzten 17 Jahren einfach passiert was passieren musste. So spielt bereits das erste Konzert der Band, welches am 24.12.1995 vor der Bar eines Freundes auf der Straße Montevideos stattfindet, eine so ungeheure Schlüsselfunktion, dass man glauben mag im Nachhinein hätte sich jemand die Geschichte schön geschrieben. Bereits der erste Mittschnitt des Konzertes wird in einer heimlichen Mission von Enano, an der Band vorbei, zu einem nationalen Fernsehsender geschickt, um sich bei einem Bandwettbewerb zu bewerben. Der Mitschnitt wird zum Sieger und LA VELA PUERCA mit einem Plattenvertrag gekürt, der die Band ohne Umwege zu ihrem Debütalbum bringt und welches in kürzester Zeit mit Gold prämiert wird. 2001 erscheint das zweite Album „De Bichos Y Flores“ mit dem die Band sich noch weiter nach oben spielt.
Nachdem sie mit 15.000 Besuchern eine weitere Superlative des uruguayischen Rocks aufstellen, in Buenos Aires eine 1.500 Kapazität ausverkaufen und in Deutschland beide CDs von der Universal veröffentlicht werden, eröffnet sich durch einen Zufall die nächste unverhoffte Möglichkeit: Eine komplette Tour durch Europa! 56 Konzerte, 7 Länder, 63 Tage. Das der Hauptteil dieser Tour sie durch deutsche Clubs führt, ist für die Band ein Rätsel. Denn wer soll hier denn die Musik verstehen, in einem Land in dem die spanischen Texte wie kauderwelsch wirken. Texte die sie zum Verständnis der Musik als unumgänglich sehen. Bereits bei dem ersten Konzert der Tour in Gütersloh werden sie eines besseren belehrt. Vom ersten Ton an tanzt und feiert das Publikum ausgelassen. Auf Bandseiten kann man die Verwunderung, aber auch die Erleichterung spüren. Im Folgejahr werden LA VELA PUERCA dann überraschenderweise von DIE ÄRZTE eingeladen, um elf Konzerte gemeinsam zu bestreiten. Vor allem durch die unglaublichen Resonanzen auf den Konzerten mit den DIE ÄRZTE vergrößert sich die Freundes schar von LA VELA PUERCA um ein vielfaches. “A Contraluz” heißt das dritte Album von LA VELA PUERCA, welches im Sommer 2005 in Europa veröffentlicht wird. LA VELA PUERCA präsentiert sich daraufhin als erste südamerikanische Band auf den Major Festivals Hurricane, Southside, Greenfield und Nova Rock Festival. Im darauffolgenden Jahr spielen LA VELA PUERCA erneut eine Tour in Europa. Wieder stehen neben unzähligen Clubkonzerten die zu 90% alle ausverkauft sind, auch eine Menge Festivals an: Taubertal, Open Flair, Gampel Open Air, Chiemsee Reggae Festival, Mini Rock, Umsonst & Draussen Lindau... auf dem Tourplan. Der Sommer 07 holt sie abermals auf das Hurricane, Southside und Greenfield Festival. Eine gute Gelegenheit einiges vom neuen Material des 4ten Albums “El Impulso” vorzustellen.
Der Andrang bei den Shows ist riesig, die Stimmung gleicht der eines südamerikanischen Fußballstadions, für Band und Fans ein beeindruckendes Erlebnis! Doch der Erfolg wächst nicht nur in Europa, auch in ihren Heimatgefilden sind LA VELA PUERCA ungebremst, Höhepunkte der Karriere sind auf jeden Fall die ersten eigenen Stadionshows der Band in Buenos Aires. Mit „Piel Y Hueso“ kommt nun das 5te reguläre Studioalbum. Zum ersten Mal veröffentlichen LA VELA PUERCA komplett über ihr eigenes Label Mi Semilla Records. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird das Album via Alive vertrieben.
Die Band ist in all den Jahren musikalisch gereift. Der leichtsinnige sommerliche Ska-Rock Sound hat sich gewandelt. Der Ska ist komplett dem Rock gewichen. Geblieben sind aber die unvergleichlichen Melodien, diese zuckersüße Melancholie und die große Ausstrahlung dieser Band. Und auch Hymmnen findet man noch. Das Doppelalbum ist voll von eingängigen Melodien. „... Y Así Vivir“, „El Borde“, „No Se Sabe Por Que“ „Polidoro“ und vor allem die erste Single „Se Le Va“ sind unverwechselbare Beispiele dafür, dass das LA VELA PUERCA mit diesen unverkennbaren Stimmen der beiden Sänger Enano und Cebolla, den markanten Bläsersätzen, der treibenden Rhytmussektion und den druckvollen Gitarren auch weiterhin zu beeindrucken weiß, auch ohne die poetischen und wunderschönen Texte zu verstehen.
Für die Fans hat sich in all den Jahren jedoch eine Konstante aufgetan: jede Show von LA VELA PUERCA ist ein Wiedersehen und eine Party mit 8 guten alten Freunden aus Uruguay zugleich, es wird getanzt, gelacht, gefeiert!
Karten gibt es im Vorverkauf in der Weberei und an allen bekannten VVK-Stellen über CTS. Nähere Infos zum Konzert auf www.cable-street beat.org. Einlass ist um 21.00 Uhr. Beginn nach dem Champions League Finale.
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