Die Weberei

Die Weberei ist seit 1984 das Bürgerzentrum Güterslohs.

Unser Bistro

Mo-Sa ab 17:00 | So ab 16:00
ab September jeden ersten Sonntag im Monat um 9:30 Uhr Brunch

Terrasse

Die Weberei - illuminiert

Weberei bei Nacht

Am Wochenende verwandelt sich das außergewöhnliche Gelände der Weberei in den Anlaufpunkt der Gütersloher Nachtszene.

Erfolgreiche Premiere für die Konzertreihe Tag der Chöre in der Weberei

Licht aus, Spot an – Bühne frei für Chöre! Bei der Premiere des Tags der Chöre auf der großen Weberei-Bühne lag der Fokus auf den insgesamt ca. 75 Sängerinnen und Sängern, die über den Nachmittag verteilt ihr vielseitiges Programm präsentierten und sich von den 120 Konzertbesuchern bejubeln ließen.

Mit der Konzertreihe Tag der Chöre möchte die Weberei Chören aus Ostwestfalen-Lippe eine Bühne geben. Bei der Premiere am 5. Mai 2019 waren der After8Chor und TEN SING dabei. Im After8Chor präsentieren ca. 50 Sängerinnen und Sänger im Alter von 14 bis 67 Jahren leichte bis anspruchsvolle Chorliteratur von Rock und Pop über sakrale Stücke bis hin zu Oper und Musical – kurzum, alles was gefällt. TEN SING ist die Abkürzung für Teenager singen. Hierbei handelt es sich um eine ursprünglich in Norwegen entstandene Bewegung, die 1986/1987 ihren Weg nach Deutschland fand. Seitdem gibt es über 500 TEN-SING-Gruppen in Europa, ca. 120 davon in Deutschland. Der Chor ist das Herzstück und verbindende Element in den TEN-SING-Ortsgruppen, daneben gibt es aber noch Workshops, zum Beispiel für die Themenbereiche Band, Theater, Tanz und Technik. Das Besondere hieran: TEN SING versteht sich nicht als Arbeit für Jugendliche, sondern durch Jugendliche. Eigenverantwortung, aktive Mitgestaltung und Mitbestimmung sind die Kernelemente dieser Arbeit.

Sowohl der After8Chor als auch TEN SING haben beim Tag der Chöre in der Weberei jeweils ganz eigene Schwerpunkte bei der Auswahl ihrer Lieder gesetzt. So ergab sich für das Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit ganz eigener Note: Von Michael Jackson’s Earth Song über Viva La Vida (Coldplay) und Hit the Road Jack (Ray Charles) bis hin zu Deine Schuld von Die Ärzte wurde dem Publikum eine große Bandbreite an verschiedenen Musikrichtungen dargeboten. Der 50 Personen starke After8Chor füllte nicht nur die Weberei-Bühne aus, sondern stimmlich auch den gesamten Saal. Die jugendlichen Sängerinnen und Sänger von TEN SING präsentierten ihre Lieder teils mit und teils ohne eigene Band, wodurch sich eine noch größere Varianz im Programm ergab. Musikalisch war der Konzerttag also ein Ritt durch die unterschiedlichsten Darbietungsformen und Stile – immer wieder andersartig und interessant, was das Publikum durch starken Applaus zu würdigen wusste.

Der große Erfolg beim Auftakt der Veranstaltung zeigt, dass es ein starkes Interesse daran gibt, Chöre in Ostwestfalen-Lippe auf der Bühne zu sehen. Der Bürgerkiez jedenfalls plant bereits weitere Ausgaben der Konzertreihe. Interessierte Chöre können sich gern per E-Mail bei uns melden, die Adresse lautet: jana.felmet@die-weberei.de.

Hier gelangt ihr zu den Fotos von der Premiere des Tags der Chöre 2019.

Ein rundum gelungener Start in die Outdoor-Saison: Das war das Weberei Terrassenfest am 1. Mai!

Gütersloh, 1. Mai 2019: Sonne, warme Temperaturen und noch dazu beste Stimmung – das waren die Rahmenbedingungen für den Maifeiertag im Außenbereich der Weberei. Insgesamt um die 700 Besucher haben sich an diesem Tag aufgemacht, um beim großen Weberei Terrassenfest dabei zu sein. Bereits ab 11:00 Uhr fanden sich die ersten Gäste im Weberei-Park an der Dalke ein, um ein buntes Programm für die ganze Familie, viele kulinarische Highlights und Live-Musik vom Feinsten zu erleben. Strahlender Sonnenschein, verschiedene Sitzmöglichkeiten von Bierzeltgarnitur bis Sonnenliege und eine insgesamt rundum entspannte Atmosphäre luden zum stundenlangen Verweilen auf dem Bürgerkiez-Außengelände ein.

Neben aller Gemütlichkeit wurde beim Weberei Terrassenfest zum Start in die Outdoor-Saison natürlich ein vielfältiges Programm für Groß und Klein geboten: Die Kinder freuten sich über ein buntes Karussell und über ein Glücksrad, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab – überall sah man glückliche Kindergesichter, als die Weberei-Mitarbeiter Kindertheater-Freikarten, Luftballons, Süßigkeiten und vieles mehr an die kleinen Gäste verteilten. Die erwachsenen Besucher wandten sich derweil lieber der Bühne zu, auf der die Musiker den ganzen Tag über ihr Können zum Besten gaben: Das Alleinunterhalter-Duo TWO for YOU aus Bielefeld eröffnete den Tag mit bekannten Hits, bei denen sich bereits der eine oder andere Besucher berufen fühlte, das Tanzbein zu schwingen. Weiter ging es mit dem Duo Greyhound George und Andy Grünert, die Modern Old School Blues vom Feinsten präsentierten und die sogar während ihres Auftritts die Bühne kurzzeitig verließen, um das Publikum miteinzubeziehen. Die Paderborner Band And She Said begeisterte im Anschluss daran mit einer tollen Mischung aus Pop- und Rockmusik, die bei den Zuhörern besonders gut ankam. Zum krönenden Abschluss ließen die Cottonfield Dixielanders den Tag mit Dixieland und Oldtime Jazz ausklingen.

Auch aus kulinarischer Sicht wurden beim Terrassenfest in der Weberei alle Register gezogen. Neben dem hauseigenen Grillstand trugen diverse Essensstände und Foodtrucks zu einer gemütlichen Atmosphäre bei, die fast an ein Straßenfest erinnerte. Für jeden Geschmack fand sich das richtige Angebot – Burger und Spare Ribs, klassisches Grillgut und Salat, Crêpes, Süßwaren und leckeres Eis konnten die Besucher genießen. Am Nachmittag öffnete dann auch noch das Weberei Bistro seine Küche. Für gekühlte Getränke sorgte natürlich das Bistro-Personal, doch auch die Getränkehütte vor der Weberei-Terrasse bot ein vielfältiges Angebot für alle, die ihre kühle Erfrischung direkt beim Flanieren über das Gelände genießen wollten. Eine Neuerung stellte in diesem Jahr der Bier Drive-in dar, der insbesondere für alle Wandergruppen und Fahrradfahrer zur Anlaufstelle wurde, die auf ihrer Mai-Tour nur einen kurzen Zwischenstopp im Bürgerkiez einlegen wollten.

Gegen 18:30 Uhr machten sich auch die letzten Besucher schließlich glücklich und zufrieden auf den Weg nach Hause. Nach dem rundum gelungenen Start in die Outdoor-Saison an diesem Maifeiertag dürfen sich die Gütersloher in diesem Sommer nun auf ein vielfältiges Programm im Bürgerkiez-Außenbereich freuen.

Hier gelangt ihr zu den Fotos von unserem Terrassenfest 2019.

Weberei-Koch Mohamad Alsouki erzählt seine Geschichte (Die Glocke, 15.04.19)

Wir feiern Doppel-Geburtstag!

Die Weberei wird 35, der Bürgerkiez 5 Jahre alt

Unsere Freunde von Filmfaktor waren anlässlich unseres diesjährigen Geburtstags mit der Kamera bei uns im Bürgerkiez und haben ganz gut eingefangen, was in der Weberei so alles los ist. Das tolle Ergebnis seht ihr hier!

Aktiv werden für Europa: Junge Menschen diskutierten beim Europa-Talk in der Weberei

Mark in Lire eintauschen, Pässe auf der Frankreichreise vorzeigen und Mauern in Europa, das kennen die meisten jungen Menschen heutzutage nur noch aus Erzählungen. Die Europäische Union ist ein großes und für viele Menschen bereits selbstverständliches Gemeinschaftsprojekt, das aber immer wieder auch Herausforderungen birgt. Anlässlich der Europa-Wahl vom 23. bis zum 26. Mai diesen Jahres fanden sich deshalb am vergangenen Mittwoch, den 27. März junge Menschen zu einer Podiumsdiskussion im Wintergarten der Weberei ein, um über Europa und die EU ins Gespräch zu kommen. Auch das Publikum, das sich zur Veranstaltung einfand, bestand zu einem Großteil aus jungen und politisch interessierten Menschen. Die Podiumsdiskussion wurde in Kooperation mit der Weberei und der Stadt Gütersloh organisiert, dementsprechend waren auch Bürgermeister Henning Schulz und Weberei-Chef Steffen Böning zu Gast. Sie begrüßten gemeinsam junge Europa-Aktivisten von Gütersloher Schulen, Europa-Initiativen und -Organisationen, die unter der Leitung von David Embgen (ESG) miteinander diskutierten.

Schnell wurde klar: Für die jungen Podiumsteilnehmer ist Europa vor allem ein großes Friedensprojekt. Im Alltag werde der Frieden, der seit langer Zeit in Europa herrscht, oftmals als selbstverständlich hingenommen. Auch die offenen Grenzen innerhalb der EU sollten von allen Bürgern wertgeschätzt werden, findet beispielsweise Greta Giesen, Schülersprecherin des ESG. Oftmals würden die Leistungen Europas aber einfach nicht ausreichend von der Gesellschaft wahrgenommen, deshalb erführe die Institution EU in letzter Zeit häufig auch Kritik.

Natürlich berge dieses Projekt Europa tatsächlich nach wie vor Herausforderungen, denen es zu begegnen gilt. Einige Beispiele dafür sind der Klimaschutz, die Digitalisierung und ihre rechtliche Ausgestaltung, politischer Extremismus oder auch die europäische Außenpolitik. Doch die jungen Podiumsteilnehmer sind sich darin einig, dass ein geeintes Europa vor allem große Vorteile berge: Sie freuen sich über vielfältige Möglichkeiten wie transnationale Bildungs-Programme oder eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit innerhalb der EU. Den Herausforderungen, denen Europa gegenübersteht, möchten sie durch einen kontinuierlichen wechselseitigen Austausch und ein gemeinsames Engagement begegnen. Die Möglichkeiten aktiv zu werden sind für junge Menschen vielfältig: die in vielen europäischen Städten derzeit aktuellen Fridays-for-Future-Demonstrationen, unterschiedliche Europa-Organisationen, -Initiativen und -Parteien oder eben eine Ausübung des Wahlrechts. „Ich wünsche mir eine hohe Wahlbeteiligung bei der Europawahl, für das Interesse an Europa“, meint Weberei-Chef Steffen Böning. Der Frieden in Europa, gemeinsame Werte und ein wechselseitiger Austausch seien Ideale, für die es sich einzustehen lohnt. Auch Bürgermeister Henning Schulz ist überzeugt: „Es gibt keine Alternative zu Europa.“

Foto: Unter der Moderation von David Embgen (ESG, v. l.) diskutierten miteinander: Moritz Homann (SG), Yana Roitman (JEF), Greta Giesen (ESG, Pulse of Europe), Nikita Averitchev (SG), Sophie Honoré (deutsch-französische Studentin), Eileen O’Sullivan (Volt Deutschland), Sarah Komander (Europa-AG der Geschwister-Scholl-Schule), Robert Peter (JEF, FreeInterrail). Steffen Böning (Weberei) und Henning Schulz (CDU) freuten sich über das rege Interesse an der Veranstaltung.

Ingo Oschmanns Auftritt findet wie geplant am 7. April statt

Ein echter Schockmoment für Stand-up-Comedian Ingo Oschmann: Vergangenen Donnerstagabend wurde der Bielefelder auf einer Autobahn bei Düsseldorf in einen schweren Unfall verwickelt. Glücklicherweise jedoch ist er mit einem gewaltigen Schrecken davongekommen und so kann auch der für den 7. April geplante Auftritt in der Weberei wie geplant stattfinden. In seinem Live-Programm “Hand drauf!” wird er wieder Stand-up-Comedy vom Feinsten, witzige und nicht verstaubte Zauberkunst sowie Gespräche und Improvisationen mit dem Publikum präsentieren – nicht verletzend, sondern super unterhaltsam. Wir freuen uns sehr, dass Ingo Oschmann nichts Schlimmeres passiert ist, wünschen weiterhin gute Erholung und freuen uns jetzt umso mehr auf einen schönen Abend mit guter Unterhaltung.

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
VVK: 20,00 €
AK: 23,00 €

Thomas Schreckenberger live in der Weberei: “Hirn für alle”

Mit seinem neuen Kabarett-Programm trifft Thomas Schreckenberger voll ins Schwarze: Am Freitag, den 29. März um 19:30 Uhr bringt er in der Weberei in Gütersloh sein Publikum auf amüsante Weise dazu, sich selbst und ihr Denken einmal kritisch zu hinterfragen. Seine These: Für viele Menschen ist das eigene Gehirn längst überflüssig. Unser Denken haben wir outgesourct und lassen es von Fake News, von Populisten oder tausend Apps auf dem Smartphone erledigen. Nicht nur unsere Autos, auch unsere Hirne scheinen über eine Abschaltautomatik zu verfügen. Und gibt es nicht genug ermutigende Beispiele aus Wirtschaft und Politik, die zeigen, dass überdurchschnittliche Intelligenz auf dem Weg an die Spitze eher hinderlich sein kann?
“Hirn für alle” ist ein Rundumschlag durch Politik und Gesellschaft – ein Abend für jeden, der gern selber denkt oder es einfach mal wieder ausprobieren möchte. Schreckenberger ist vielfach ausgezeichneter Kleinkunstpreisträger.

Tickets gibt es hier.

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Tickets: VVK 16,00 €, AK 17,00 €

Neues Format für Kinder: Weberei Kids Club feiert Premiere

Erstmalig wird die Weberei am Vormittag des 17. März zur Kinderdisco: Auf der Tanzfläche wird das gemeinsame Bewegen zu lustiger Musik zum Riesenspaß für die Kleinen. Zusätzlich erwartet die jungen Besucher ein großes Spektrum an verschiedenen Spielmöglichkeiten: Von der Puzzlematte über ein Bällebad bis hin zu Wurfspielen ist für jede Altersstufe vom Krippen- bis zum Grundschulalter und für jeden Geschmack etwas dabei. Überall im Atelier können die Kinder herumtollen, so viel sie möchten. “Wir möchten auch unserer jüngsten Besuchergruppe ein vielseitiges Programm anbieten”, so Jana Felmet, Programmleiterin der Weberei. “Neben dem regelmäßig stattfindenden Kindertheater und der hauseigenen Kinderbetreuung stellt die Kinderdisco noch einmal einen ganz neuen Ansatz dar.” Für das leibliche Wohl von Kindern und Eltern wird selbstverständlich gesorgt sein.

Einlass ab 10:00 Uhr über die Wendeltreppe
Eintritt: für Kinder frei, für Erwachsene 7,00 €

Veranstaltungstipp: Europa-Diskussion in der Apostelkirche

Die Initiative Kultur in der Mitte „KIM“ hat passend vor der Europawahl die Kandidaten von CDU, SPD, den Grünen und der FDP eingeladen, ihre Sicht auf die Herausforderungen und Perspektiven Europas darzulegen und darauf basierend mit den Güterslohern in die Diskussion zu gelangen. Unter der fachkundigen Moderation von Markus Corsmeyer werden Birgit Ernst (CDU), Micha Heitkamp (SPD), Alexandra Geese (Grüne) und Dr. Ulrich Klotz (FDP) am Samstag, den 23. Februar um 18 Uhr in der Apostelkirche am Alten Kirchplatz zu Gast sein.

„Wir freuen uns, so eine spannende Diskussionsrunde in der Apostelkirche begrüßen zu dürfen“, verkünden die KIM-Initiatoren Pfarrer Christian Feuerbaum und Steffen Böning.

Die Veranstaltung findet in der Apostelkirche in Gütersloh statt. Der Eintritt ist frei.

Weihnachten mit den Small Stars

 

Transparenz im Bürgerkiez 

 

Durchschaubare Stimmungsmache statt professioneller Prozesse

Unser Geschäftsverhalten gebietet es, öffentlich weder über laufende und interne Dinge noch über gestreute Informationen aus vertraulichen Sitzungen zu sprechen. Da die Stadt Gütersloh das anders zu handhaben scheint, sehen wir uns in der Pflicht für unsere Mitarbeiter und Nutzer, ein paar Dinge sachlich klarzustellen.

  • Die Weberei weist seit Übernahme der Bürgerkiez-Gesellschaft im Jahre 2014 alle Zuschüsse fristgerecht und ohne Beanstandung nach
  • Die Weberei ist nicht der Lage, das extrem komplexe Zuschussverfahren in Gütersloh mit eigenen Ressourcen zu managen und lässt diese Belange seit über zwei Jahren über eine darauf spezialisierte Kanzlei aus dem Rheinland erledigen, um den notwendigen Fach- und Sachverstand einzubringen und professionell und effizient zu arbeiten
  • Die Weberei hat mit viel Einsatz einen Zuschuss für die hohe Nachfrage an Räumen für Gütersloher Gruppen verhandelt. Sie erhält für derzeit bis zu 2.000 Raumvergaben im Jahr 45.000 Euro Sonderzuschuss
  • Derzeit sprechen diese Kanzlei und die Stadt über diesen neu gewährten Zuschuss für die große Anzahl an Raumvermietungen in der Weberei. Dieser wird derzeit zum ersten Mal nachgewiesen. Wann welche Kriterien einer neuen Fördervereinbarung erfüllt sind, liegt häufig im Auge des Betrachters und ist auch von Experten nicht leicht zu beurteilen.
  • Es ist ein völlig normaler Prozess, dass erstmals zu erstellende Nachweise für eine Vereinbarung, deren Erstellung allein zwei Jahre benötigt hat, ein paar Runden benötigen, bis sie eine Form haben, die beiden Seiten genügen – dieser Prozess läuft derzeit zwischen Fach-Kanzlei und Stadt und verdient keine reißerische Aufmachung
  • Die Weberei hat mehrfach angeboten, auf einzelne Fragen im Zusammenhang mit Raumnutzungen, gerne zu antworten. Statt zum Hörer zu greifen, scheinen jedoch lieber Pressegespräche gegeben zu werden
  • Die Weberei bedauert, dass auf Rücken ihrer Nutzer, zum Beispiel von christlichen Nachtgottesdiensten, die von den Weberei-Mitarbeitern mit viel Engagement ermöglicht werden, solche Diskussionen und Spekulationen ausgetragen werden
  • Die Weberei gibt gerne zu jeder einzelnen Raumvergabe Informationen – eine pauschale Veröffentlichung von allen Nutzerdaten verstößt jedoch nach Auffassung der Kanzlei gegen Verträge mit den Nutzern und Datenschutzregelungen – dieser Punkt ist in der Klärung zwischen Experten
  • Die Weberei steht auf solidem Fundament, ihr wurde kein Geldhahn abgedreht, lediglich etwa 5% der Förderung für 2018 sind aufgrund der derzeitigen Diskussion noch nicht ausgezahlt
  • Die Weberei wird nicht nur wie bisher sämtliche erhaltene Zuschüsse nachweisen, die Weberei generiert auch in nennenswerter Größenordnung eigene Deckungsbeiträge und Drittmittel, um das Angebot für Gütersloh gewährleisten zu können
  • Die Weberei zahlt pro Jahr etwa 150.000 Euro Miete für ein marodes Gebäude an die Stadt. Zudem werden Umsatzsteuer und Lohnsteuer für über 100 Mitarbeiter abgeführt, die die erhaltene Förderung weit übersteigen.
  • Die Weberei und ihre Mitarbeiter, engagieren sich täglich für den Bürgerkiez und die Weberei ist so stark genutzt wie noch nie. Sie ist mit Abstand der größte Kulturakteur im Stadtgebiet. Die Weberei wird über die Grenzen der Region hinaus geschätzt und erhält verglichen mit anderen Zentren extrem geringe Zuschüsse. Die Weberei erwirtschaftet – anders als die meisten Kultureinrichtungen – den Großteil ihrer Aufwendungen aus eigener Kraft
  • Die Weberei hat in der derzeitigen Trägerschaft keine einzige betriebsbedingte Kündigung aussprechen müssen und ist für viele engagierte Mitarbeiter sowie eine Rekordzahl an Auszubildenden ein verlässlicher Arbeitgeber
  • Statt erneut einen städtischen Plan B durchzusetzen, sollte man lieber funktionierende, von Bürgern getragene Einrichtungen stärken. In Gütersloh wurden in der Vergangenheit sowohl die Weberei, der Jungendkulturring, Jazzreihen als auch andere Dinge durch städtische, komplett steuerfinanzierte „PlanB-Initiaitiven“ zerstört. Dieses scheint hier durch Rückzugsspekulationen und öffentliche Stimmungsmache gegen die Weberei erneut versucht zu werden. Das ist bedauerlich für unsere Stadt und unser Kulturzentrum.
  • Die derzeitige Fördervereinbarung kann durch eine Kündigung verändert werden, auf den Betrieb des Zentrums und des Gebäudes muss dieses jedoch keine Auswirkungen haben

Die Weberei erarbeitet derzeit mit Kulturbereichen anderer Städte und anderen Zentren ein Förderkonstrukt, dass auf der einen Seite die notwendigen Informationen an den Fördernden liefert, auf der anderen Seite jedoch sicherstellt, dass nicht ein nennenswerten Teil der Fördersummen wieder für bürokratische Formalien verbraucht werden muss

SOCIAL VOICE